Archdorf Route 3.2 - Eine andere Möglichkeit suchen

Du betrachtest die Axt in deiner Hand und schüttelst den Kopf. Wenn der Mörder noch in der Nähe ist, würde der Lärm, den du beim Einschlagen der Tür machst, ihn sofort alarmieren. Zudem denkst du, dass es eine Weile dauern wird, bis du ein Loch, groß genug um durchzuschlüpfen, machen kannst. Und du möchtest wirklich nicht auf deinen Entführer treffen. Du läufst zum Werkzeugtisch und lässt deine Augen entgeistert über die Instrumente wandern. Schraubzwecken, Zangen, eine Säge, Skalpelle und weitere Gegenstände, die dich erschaudern lassen. Dann findest du eine Rolle Draht und greifst danach. Damit kriegst du vielleicht das Schloss auf.

        Neuen Mut schöpfend nimmst du den Metallgegenstand mit und begibst dich zurück zur Holztür. Nervös fummelst du am Anfang der Drahtrolle herum, bis du ein ganzes Stück herausgezogen hast. Du fädelst es in das Schloss ein und versuchst dein Glück. Du windest den Draht und führst ihn immer wieder erneut ein, versuchst ihn zu biegen, aber nichts passiert. Gerade als du aufgeben und nach etwas anderem suchen willst, ertönt ein Klick-Geräusch und die Tür öffnet sich einen Spalt. Für eine kurze Zeit traust du deinen Augen kaum und starrst das Schloss an. Du hast es tatsächlich irgendwie aufbekommen! Dann aber ergreifst du deine einzige Chance und drückst die Tür vorsichtig auf. Du bist dankbar, dass sie nicht quietscht. Vor dir erstreckt sich nun ein Flur mit einem Fenster zu deiner Rechten und einer verschlossenen Tür zu deiner Linken. Am Ende des Flurs befindet sich ein Raum und eine weitere Tür, die anders aussieht, als die, die du eben geöffnet hast und die links von dir. Das muss die Haustür sein! Mein Weg raus hier! Doch du bemerkst ein flackerndes Leuchten am Ende des Flurs und kommst zu der Schlussfolgerung, dass der Mörder sich vielleicht in dem Raum aufhält. Nervös denkst du über deine begrenzten Möglichkeiten nach und dann fällt dein Blick auf das Fenster. Es wäre groß genug, dass du hinausklettern könntest. Leise schleichst du zu dem Glasfenster und versuchst es zu öffnen. Aber zu deinem Entsetzen bewegt es sich keinen Millimeter, es scheint zu klemmen. Plötzlich schreckst du hoch als du summende Geräusche aus dem Raum am Ende des Flures vernimmst. Schweiß perlt deine Stirn herab und du blickst zwischen dem Fenster und der Haustüre hin und her. Dir fallen spontan nur zwei Möglichkeiten ein. Entweder du versuchst dein Glück und rennst zur Tür in der Hoffnung sie ist nicht verschlossen und riskierst eine Konfrontation mit deinem Entführer auf dem Weg oder du schlägst das Fenster mit deiner Axt, die du noch immer fest in den Händen hältst, ein und versuchst durch das zersplitterte Glas nach draußen zu klettern. Bemerken wird er deine Flucht in jedem Fall.

Wofür entscheidest du dich?

de_DEDeutsch